transgenialer CSD Comments http://transgenialerCSD.blogsport.de Fri, 22 Feb 2019 15:51:05 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Rüdiger http://transgenialerCSD.blogsport.de/2013/06/15/a-reportwishthought/#comment-2333 Tue, 22 Apr 2014 09:55:44 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2013/06/15/a-reportwishthought/#comment-2333 Ahoj, ich finde leider keine Kontaktmöglichkeit, also versuche ich es über das Kommentar-System. Ich habe gehört, es soll dieses Jahr keinen tCSD geben. U. a., weil nicht genügend Personen für ein Orga-Team zusammengekommen sind. Stimmt das? Meiner Meinung nach ist der tCSD sehr wichtig und es soll nicht daran scheitern, dass sich zu wenige melden um mitzuorganisieren! Ich wäre sehr gerne mit dabei! Meldet euch doch einfach, meine Mailadresse habt ihr ja jetzt =) Ahoj, ich finde leider keine Kontaktmöglichkeit, also versuche ich es über das Kommentar-System.
Ich habe gehört, es soll dieses Jahr keinen tCSD geben. U. a., weil nicht genügend Personen für ein Orga-Team zusammengekommen sind. Stimmt das? Meiner Meinung nach ist der tCSD sehr wichtig und es soll nicht daran scheitern, dass sich zu wenige melden um mitzuorganisieren! Ich wäre sehr gerne mit dabei! Meldet euch doch einfach, meine Mailadresse habt ihr ja jetzt =)

]]>
by: Foziel http://transgenialerCSD.blogsport.de/2013/06/03/3-juni-2013-stellungnahme-zur-kritik-an-der-tcsd-orgagruppe/#comment-2172 Fri, 21 Jun 2013 12:42:23 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2013/06/03/3-juni-2013-stellungnahme-zur-kritik-an-der-tcsd-orgagruppe/#comment-2172 Ich muss ein paar Kommentare zu einzelnen Abschnitten geben, weil mir es keine Ruhe lässt. Ich schreibe selbst aus einer weißen Perspektive,... (Herkunft: BRD, politisiert im Ruhrgebiet, Mittelschicht, nicht studiert, Frau, sexistische Missbrauchserfahrung, linke Sozialisation, Lesbe). Ich bin sprachlich vielleicht nicht so gut, vielleicht benutze ich im akademischen Sinne manchaml nicht die richtigen Worte. Ich hoffe Ihr werdet mehr den Sinn hinter ihnen verstehen, als Euch an Begifflichkeiten zu reiben. Allgemein ein "Konsenzprinzip" in weiß dominierten Strurkturen zu haben finde ich schwierig ;-) Welche Entscheidungsfindung liegt zugrunde? "Klasse/Geschlecht/Rasse" sind traditionell die Herschaftsverhältnisse auf denen diese Gesellschaft aufgebaut ist. Und es gibt andere Diskriminierungsstrukturen als Mechanismen von Ausgrenzung und Ausbeutung .... Die einen sind von mehrheitlicher Unterdrückung betroffen (es ist auch nicht so einfach zu sagen: ODER, sondern oft UND und darin vermischt,....), die anderen provitieren mehrheitlich von diesen Strukturen. Braucht es dann dann eine "Quotierung" oder andere Entscheidungsstrukturen? Es scheint oft so ein "wir und die anderen" durch den Text. "Wir - PoC/Schwarze/Rroma" "Wir wollen Raum geben für Wünsche + Forderungen" --&#62; dies bedeutet, dass diese an irgendjemanden gestellt werden. An wen + wer entscheidet? Spricht das nicht schon von einer unreflektierten Grundhaltung, nach all den Erfahrungen. Genau so habt "Ihr" entschieden, dass PoC nicht persönlich eingeladen werden, .... Die Konsequenz war Euch klar. Nämlich, dass die diskussion nicht von einer PoC/Schwarzen moderiert wird. Boses Eigentor ;-) Ist die Diakussion dann am 23.05. ausgefallen??? Bei der Entwicklung der Moderationsfindung - Entschiedung - stellen mir sich die Stirnfalten aufrecht °"°. Welches Problem ist es, senn eine Schwarze Bedingungen stellt, die genau das beabsichtigen, was die weißdominierte Orga will bzw. worum es bei der ganzen Diskussion geht. Namentliche Einladung oder eine persönliche Einladung, damit sich diese betreffenden Personen auch wirklich eingeladen fühlen. Da wird es auch noch alles erklärt, Ihr kriegt also auch noch alles in die Hand gelegt, warum, weshalb, wieso, ... Woher nehmt Ihr, dass es ausreicht zu sagen: "selbstverständlich alle eingeladen sind. Wir sind davon ausgegangen, dass der Hinweis, dass es sich um ein offenes Treffen handelt, ausreicht." Und schon wieder: "wir den <b>Wunsch verstehen</b><b> und dass es ein offenes Treffen ist". Was ist das für eine sprache? und wieviel Rassismen liegen darin? Wann hat es jemals ausgereicht? Egal um welches Herrschaftsverhältnisses es geht, es reicht nicht aus, es hat nie ausgereicht. Es braucht ein aktives zugehen, sensibilieren, und dann heißt es nicht gleich, dass Alles klappt - wie mann sich das als harmoniesüchtige, schuldbeladene, mit Gewissensbissen ausgestattete Deutsche/Weiße/Mittelschicht/Leistungsorientierte/nicht von Ausgrenzung wegen "Behinderung" betroffene/christlich sozialisierte,....... Merkt Ihr was? Das geht gar nicht. Das ist noch nichtmal böse gemeint - es ist faktisch einfach so. Es geht dabei um soo viel, was sich in den letzten hunderten von Jahren, .... manifestiert hat und es wird nicht einfacher, .... als das irgendjemand "einfach von was ausgehen kann". Das einzige was meines Erachtens geht, ist offen damit umzugehen, eine Offenheit nicht zu propagieren, wenn sie gar nicht vorhanden ist, Verantwortung auch an stellen abgeben, wo man sich dem nicht gewachsen fühlt, aber auch dann Andere mal machen zu lassen Hier: die Moderationfrauen entscheiden zu lassen Ich weiß das diese Prozesse schwierig sind und auch oft Fehlentscheidungen getroffen werden, weil man dachte, es wäre genau das richtige, .... DANKE an alle, es ist schwierig und beinhaltet viel. </b> Ich muss ein paar Kommentare zu einzelnen Abschnitten geben, weil mir es keine Ruhe lässt.
Ich schreibe selbst aus einer weißen Perspektive,… (Herkunft: BRD, politisiert im Ruhrgebiet, Mittelschicht, nicht studiert, Frau, sexistische Missbrauchserfahrung, linke Sozialisation, Lesbe). Ich bin sprachlich vielleicht nicht so gut, vielleicht benutze ich im akademischen Sinne manchaml nicht die richtigen Worte. Ich hoffe Ihr werdet mehr den Sinn hinter ihnen verstehen, als Euch an Begifflichkeiten zu reiben.

Allgemein ein „Konsenzprinzip“ in weiß dominierten Strurkturen zu haben finde ich schwierig ;-)
Welche Entscheidungsfindung liegt zugrunde? „Klasse/Geschlecht/Rasse“ sind traditionell die Herschaftsverhältnisse auf denen diese Gesellschaft aufgebaut ist. Und es gibt andere Diskriminierungsstrukturen als Mechanismen von Ausgrenzung und Ausbeutung …. Die einen sind von mehrheitlicher Unterdrückung betroffen (es ist auch nicht so einfach zu sagen: ODER, sondern oft UND und darin vermischt,….), die anderen provitieren mehrheitlich von diesen Strukturen. Braucht es dann dann eine „Quotierung“ oder andere Entscheidungsstrukturen?

Es scheint oft so ein „wir und die anderen“ durch den Text.
„Wir – PoC/Schwarze/Rroma“
„Wir wollen Raum geben für Wünsche + Forderungen“ --> dies bedeutet, dass diese an irgendjemanden gestellt werden. An wen + wer entscheidet? Spricht das nicht schon von einer unreflektierten Grundhaltung, nach all den Erfahrungen. Genau so habt „Ihr“ entschieden, dass PoC nicht persönlich eingeladen werden, …. Die Konsequenz war Euch klar. Nämlich, dass die diskussion nicht von einer PoC/Schwarzen moderiert wird. Boses Eigentor ;-) Ist die Diakussion dann am 23.05. ausgefallen???

Bei der Entwicklung der Moderationsfindung – Entschiedung – stellen mir sich die Stirnfalten aufrecht °“°. Welches Problem ist es, senn eine Schwarze Bedingungen stellt, die genau das beabsichtigen, was die weißdominierte Orga will bzw. worum es bei der ganzen Diskussion geht.
Namentliche Einladung oder eine persönliche Einladung, damit sich diese betreffenden Personen auch wirklich eingeladen fühlen. Da wird es auch noch alles erklärt, Ihr kriegt also auch noch alles in die Hand gelegt, warum, weshalb, wieso, …
Woher nehmt Ihr, dass es ausreicht zu sagen: „selbstverständlich alle eingeladen sind. Wir sind davon ausgegangen, dass der Hinweis, dass es sich um ein offenes Treffen handelt, ausreicht.“
Und schon wieder: „wir den Wunsch verstehen und dass es ein offenes Treffen ist“.
Was ist das für eine sprache? und wieviel Rassismen liegen darin?
Wann hat es jemals ausgereicht? Egal um welches Herrschaftsverhältnisses es geht, es reicht nicht aus, es hat nie ausgereicht. Es braucht ein aktives zugehen, sensibilieren, und dann heißt es nicht gleich, dass Alles klappt – wie mann sich das als harmoniesüchtige, schuldbeladene, mit Gewissensbissen ausgestattete Deutsche/Weiße/Mittelschicht/Leistungsorientierte/nicht von Ausgrenzung wegen „Behinderung“ betroffene/christlich sozialisierte,…….
Merkt Ihr was? Das geht gar nicht. Das ist noch nichtmal böse gemeint – es ist faktisch einfach so.

Es geht dabei um soo viel, was sich in den letzten hunderten von Jahren, …. manifestiert hat und es wird nicht einfacher, …. als das irgendjemand „einfach von was ausgehen kann“.
Das einzige was meines Erachtens geht, ist offen damit umzugehen, eine Offenheit nicht zu propagieren, wenn sie gar nicht vorhanden ist, Verantwortung auch an stellen abgeben, wo man sich dem nicht gewachsen fühlt, aber auch dann Andere mal machen zu lassen
Hier: die Moderationfrauen entscheiden zu lassen

Ich weiß das diese Prozesse schwierig sind und auch oft Fehlentscheidungen getroffen werden, weil man dachte, es wäre genau das richtige, ….

DANKE an alle, es ist schwierig und beinhaltet viel.

]]>
by: Ramona http://transgenialerCSD.blogsport.de/2013/05/17/workshopweek/#comment-2170 Wed, 19 Jun 2013 18:13:57 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2013/05/17/workshopweek/#comment-2170 Frage Im workshop-programm wird bzgl. des Mini-Verzaubert Filmbeitrags kein Veranstaltungsort genannt, der aber im blogsport auffindbar sein sollte. Dort sehe ich ihn jedoch nirgends.Bitte um Mitteilung. Danke. Ramona Frage
Im workshop-programm wird bzgl. des Mini-Verzaubert Filmbeitrags kein Veranstaltungsort genannt, der aber im blogsport auffindbar sein sollte. Dort sehe ich ihn jedoch nirgends.Bitte um Mitteilung. Danke.
Ramona

]]>
by: Karla Pappel Stadtteilini geg. Mieterhöhung & Verdrängung http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/07/04/redebeitraegeonline/#comment-1801 Fri, 06 Jul 2012 11:24:28 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/07/04/redebeitraegeonline/#comment-1801 “Willkommen im Prenz’lberg/Ortsteil Alt-Treptow! Ich eröffne mit einer Frage: Erbt Ihr demnächst auch? Habt Ihr reiche Mamas und Papas? Hast Du einen fetten Job mit viel Knete? Verschweigt Ihr Euren FreundInnen Euer Einkommen? Dann bist Du hier richtig, aber falsch auf der Demo, denn das ist der Kiez, in den die neue alternative Mittelschicht Eigentumswohnungen reinbaut, in die letzten Brachen. Diese scheinheiligen Ökos zerstören nicht nur die verwilderten Brachen und bringen nicht nur Ihre widerwärtige Familienideologie mit – ihr Zwei-Kind-Modell, beide akademisch, deutsch, gut bezahlt, sie schieben ihre Kinderwagen wie Panzer durch die Kieze, die Gespräche sind dekadent, der letzte Urlaub, die Preise im Bioladen, den Hund, der Beruf, das Yoga … Nein, diese widerliche Mittelschicht sorgt dafür, dass die Mieten steigen, Aufwertung nennt sich das. Bedeutet aber Zerstörung der Lebensqualität im Kiez, Abwertung der armen Schichten, hier OssiRentnerInnen, HartzIVlerInnen, Alleinerziehende, Alkis … Aufwertung ist Verdrängung. Wer jetzt aber denkt, scheiß Heteros liegt falsch. Denn auch durch die queere Szene geht an der Klassenfrage ein Riss. Gender-Studies-Professorin, Sabine Hark, ehemalige Sprecherin einer Baugruppe im Kungerkiez, warb damit, dass in ihren beschissenen Eigentumswohnungen schwule, lesbische und queere Menschen wohnen, obwohl wir ihre Baupläne kritisierten. Als wäre queer noch irgendein Qualitätssiegel. Nein – es gibt sogar queere Menschen, die werden von einem Teil der Bevölkerung als politisch gesehen als Arschgeigen angesehen. So wie Wowereit, der mit der Linkspartei überhaupt den Ausverkauf der Stadt, die Gentrifizierung, die Verdrängung ärmerer Schichten ermöglichte. Und dann war es ja nur eine Frage der Zeit wann die nächsten Verdränger_innen unter dem Label “queer” den Kiez mit einer queeren Baugruppe heimsuchten. Ralf Großbongarth und Claudia Ostwald stampften eine queere Baugruppe aus dem Boden und zerstörten ein seit Bestehen Berlins unbebautes, grünes Biotop. Und wieder Eigentumswohnungen. Er: Stellvertretender Projektleiter des Baus des Bundeskanzleramts. Sie: Managerin im Immobilienfondsgeschäft – also jobmäßig richtige Schweinescheiße. Es ist doch kackegal, wer sich von wem ficken lässt und geschlechtliche Orientierung ist kein Garant für nix. Nun bauen sie nach dem Schmollerpaltz 1 das nächste Eigentumshaus in der Krüllsstraße. Es gibt keine queere Family und auch keine Transgenderfamily – das ist Lug und Trug… Wenn eine queere Bewegung wieder radikal und politisch werden will, dann muss sie die Klassenfrage thematisieren… Wer hat warum wie viel Geld und wer eben nicht? Es geht aber nicht darum, dass Du toll bist, wenn Du arm bist oder arme Eltern hast… Es geht auch nicht darum, dass Leute, die aus der Mittelschicht kommen in einer queeren Bewegung nichts zu suchen haben. Aber sie haben gefälligst nach Wegen zu suchen ihre Klasse zu verraten und sich mit den Ärmsten zu organisieren gegen die beschissenen Verhältnisse. Die obigen Personen haben deutlich gemacht, auf welcher Seite sie stehen. Sie können von den Ärmsten keinen Blumenstrauß mehr erwarten. Ob queer oder hetero oder sonstwas. Das selbstbezogene Queer-Sein, der Identitätsrummel um das eigene Geschlecht, politisch gesehen eine Sackgasse. Wenn wir nicht alle Herrschaftsverhältnisse angehen – auch in der queeren Szene – ist unsere Emanzipation keine. Und dann, das muss ich auch noch loswerden…Warum sind die Antigentrifizierungskämpfe und –gruppen gegen Verarmung, Verdrängung, Mieterhöhung so wenig queer? Wo seid Ihr? Drückt Euch nicht der Schuh? Organisiert Euch separat oder in heterodominierten Strukturen, um eine antipatriarchale, queere und feministische Kultur auch dort zu etablieren. Wir bleiben alle: Berlin bleibt dreckig.” Anmerkung der Red: Die ehemalige Sprecherin der Baugruppe KarLoh hörte sich den Beitrag an um den Überblick zu behalten wie ihr Tun in der Öffentlichkeit rezipiert wird. Die beiden anderen Personen tummelten sich auf dem Heinrichplatz. Sie trug eine sehr schäbige teure Sonnenbrille, er irrte verloren durch die Menge. Auch ein eindrucksvolles Bild. “Willkommen im Prenz’lberg/Ortsteil Alt-Treptow!

Ich eröffne mit einer Frage: Erbt Ihr demnächst auch? Habt Ihr reiche Mamas und Papas? Hast Du einen fetten Job mit viel Knete? Verschweigt Ihr Euren FreundInnen Euer Einkommen? Dann bist Du hier richtig, aber falsch auf der Demo, denn das ist der Kiez, in den die neue alternative Mittelschicht Eigentumswohnungen reinbaut, in die letzten Brachen.

Diese scheinheiligen Ökos zerstören nicht nur die verwilderten Brachen und bringen nicht nur Ihre widerwärtige Familienideologie mit – ihr Zwei-Kind-Modell, beide akademisch, deutsch, gut bezahlt, sie schieben ihre Kinderwagen wie Panzer durch die Kieze, die Gespräche sind dekadent, der letzte Urlaub, die Preise im Bioladen, den Hund, der Beruf, das Yoga …

Nein, diese widerliche Mittelschicht sorgt dafür, dass die Mieten steigen, Aufwertung nennt sich das. Bedeutet aber Zerstörung der Lebensqualität im Kiez, Abwertung der armen Schichten, hier OssiRentnerInnen, HartzIVlerInnen, Alleinerziehende, Alkis …

Aufwertung ist Verdrängung. Wer jetzt aber denkt, scheiß Heteros liegt falsch. Denn auch durch die queere Szene geht an der Klassenfrage ein Riss.

Gender-Studies-Professorin, Sabine Hark, ehemalige Sprecherin einer Baugruppe im Kungerkiez, warb damit, dass in ihren beschissenen Eigentumswohnungen schwule, lesbische und queere Menschen wohnen, obwohl wir ihre Baupläne kritisierten.

Als wäre queer noch irgendein Qualitätssiegel.

Nein – es gibt sogar queere Menschen, die werden von einem Teil der Bevölkerung als politisch gesehen als Arschgeigen angesehen. So wie Wowereit, der mit der Linkspartei überhaupt den Ausverkauf der Stadt, die Gentrifizierung, die Verdrängung ärmerer Schichten ermöglichte. Und dann war es ja nur eine Frage der Zeit wann die nächsten Verdränger_innen unter dem Label “queer” den Kiez mit einer queeren Baugruppe heimsuchten.

Ralf Großbongarth und Claudia Ostwald stampften eine queere Baugruppe aus dem Boden und zerstörten ein seit Bestehen Berlins unbebautes, grünes Biotop. Und wieder Eigentumswohnungen. Er: Stellvertretender Projektleiter des Baus des Bundeskanzleramts. Sie: Managerin im Immobilienfondsgeschäft – also jobmäßig richtige Schweinescheiße. Es ist doch kackegal, wer sich von wem ficken lässt und geschlechtliche Orientierung ist kein Garant für nix.

Nun bauen sie nach dem Schmollerpaltz 1 das nächste Eigentumshaus in der Krüllsstraße.

Es gibt keine queere Family und auch keine Transgenderfamily – das ist Lug und Trug… Wenn eine queere Bewegung wieder radikal und politisch werden will, dann muss sie die Klassenfrage thematisieren… Wer hat warum wie viel Geld und wer eben nicht?
Es geht aber nicht darum, dass Du toll bist, wenn Du arm bist oder arme Eltern hast… Es geht auch nicht darum, dass Leute, die aus der Mittelschicht kommen in einer queeren Bewegung nichts zu suchen haben. Aber sie haben gefälligst nach Wegen zu suchen ihre Klasse zu verraten und sich mit den Ärmsten zu organisieren gegen die beschissenen Verhältnisse. Die obigen Personen haben deutlich gemacht, auf welcher Seite sie stehen. Sie können von den Ärmsten keinen Blumenstrauß mehr erwarten. Ob queer oder hetero oder sonstwas.

Das selbstbezogene Queer-Sein, der Identitätsrummel um das eigene Geschlecht, politisch gesehen eine Sackgasse. Wenn wir nicht alle Herrschaftsverhältnisse angehen – auch in der queeren Szene – ist unsere Emanzipation keine.

Und dann, das muss ich auch noch loswerden…Warum sind die Antigentrifizierungskämpfe und –gruppen gegen Verarmung, Verdrängung, Mieterhöhung so wenig queer? Wo seid Ihr? Drückt Euch nicht der Schuh? Organisiert Euch separat oder in heterodominierten Strukturen, um eine antipatriarchale, queere und feministische Kultur auch dort zu etablieren.

Wir bleiben alle: Berlin bleibt dreckig.”

Anmerkung der Red: Die ehemalige Sprecherin der Baugruppe KarLoh hörte sich den Beitrag an um den Überblick zu behalten wie ihr Tun in der Öffentlichkeit rezipiert wird. Die beiden anderen Personen tummelten sich auf dem Heinrichplatz. Sie trug eine sehr schäbige teure Sonnenbrille, er irrte verloren durch die Menge. Auch ein eindrucksvolles Bild.

]]>
by: Constantin http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/06/21/aufruuuufff2012/#comment-1795 Sat, 23 Jun 2012 17:27:02 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/06/21/aufruuuufff2012/#comment-1795 Hier sind meine Fotos vom CSD 2012: http://c-schaefer-foto.de/2012/06/csd-2012-berlin/ Hier sind meine Fotos vom CSD 2012:
http://c-schaefer-foto.de/2012/06/csd-2012-berlin/

]]>
by: Offene Worte an die Veranstalter_innen des tCSD « rhizom http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/06/06/here-our-new-teaser/#comment-1790 Fri, 22 Jun 2012 14:03:29 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/06/06/here-our-new-teaser/#comment-1790 [...] Wenigstens muss ich mich so nicht mehr über eure Plakate ärgern &#8211; etwa jenes, auf dem, neben einem Execution-Porn-Foto aus dem Iran, «Fighting against Killing Homosexuals in the Middle East» steht. Was soll das aussagen? Dass in eurem orientalistischen Weltbild das Mullah-Regime mit dem gesamten Nahen Osten identisch ist? Dass außerhalb des Nahen Ostens keine LGBTs umgebracht werden? Und als wäre es angesichts des seit Jahren von bürgerlichen Lobbygruppen geschürten Rassismus in der lesbisch-schwulen Szene, wo Leute öffentlich bespuckt werden, die sich aufgrund ihres Klassenbewusstseins gegen kulturelle Essentialismen stellen (so geschehen mit Genossen der DKP queer während des Motzstraßenfests), nicht schon übel genug, für euer Mobilisierungsvideo ein Plakat auszuwählen, das mit homogenisierenden Zuschreibungen an eine sehr heterogene Region arbeitet, untertitelt ihr das Ganze dann auch noch suggestiv mit dem Wort «antifaschistisch»! [...] […] Wenigstens muss ich mich so nicht mehr über eure Plakate ärgern – etwa jenes, auf dem, neben einem Execution-Porn-Foto aus dem Iran, «Fighting against Killing Homosexuals in the Middle East» steht. Was soll das aussagen? Dass in eurem orientalistischen Weltbild das Mullah-Regime mit dem gesamten Nahen Osten identisch ist? Dass außerhalb des Nahen Ostens keine LGBTs umgebracht werden? Und als wäre es angesichts des seit Jahren von bürgerlichen Lobbygruppen geschürten Rassismus in der lesbisch-schwulen Szene, wo Leute öffentlich bespuckt werden, die sich aufgrund ihres Klassenbewusstseins gegen kulturelle Essentialismen stellen (so geschehen mit Genossen der DKP queer während des Motzstraßenfests), nicht schon übel genug, für euer Mobilisierungsvideo ein Plakat auszuwählen, das mit homogenisierenden Zuschreibungen an eine sehr heterogene Region arbeitet, untertitelt ihr das Ganze dann auch noch suggestiv mit dem Wort «antifaschistisch»! […]

]]>
by: Betsi http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/05/21/lasst-es-glitzern-antifaschistisch-queerfeministisch-antirassistisch-solidarisch/#comment-1788 Mon, 18 Jun 2012 12:42:45 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/05/21/lasst-es-glitzern-antifaschistisch-queerfeministisch-antirassistisch-solidarisch/#comment-1788 Hi, gibts denn irgendwo mal eine Karte, dass ich mir die route mal ausdrucken kann? ich weiß bis jetzt nicht, wo es lang geht. lg Betsi Hi, gibts denn irgendwo mal eine Karte, dass ich mir die route mal ausdrucken kann? ich weiß bis jetzt nicht, wo es lang geht.
lg
Betsi

]]>
by: Steffi http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/01/13/tcsd-2012-vorbereitungen-sind-in-vollem-gange-2/#comment-1760 Sun, 12 Feb 2012 20:32:41 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2012/01/13/tcsd-2012-vorbereitungen-sind-in-vollem-gange-2/#comment-1760 Sagt mal gibt es denn schon einen genauen Termin für den diesjährigen tCSD? Viele Grüße!! Sagt mal gibt es denn schon einen genauen Termin für den diesjährigen tCSD?

Viele Grüße!!

]]>
by: XY http://transgenialerCSD.blogsport.de/2011/07/25/stellungnahme-zum-vergewaltigungsvorfall-waehrend-des-transgenialen-csd-2011/#comment-1666 Sun, 31 Jul 2011 15:07:31 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2011/07/25/stellungnahme-zum-vergewaltigungsvorfall-waehrend-des-transgenialen-csd-2011/#comment-1666 So etwas ist absolute Scheiße. Jeder muß über seine sexuelle Identität und seine Partner selbst entscheiden. Solche Typen gehören hinter Gitter. So etwas ist absolute Scheiße. Jeder muß über seine sexuelle Identität und seine Partner selbst entscheiden. Solche Typen gehören hinter Gitter.

]]>
by: tCSD 2011 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2011/06/23/beitrag-zum-motto-des-transgenialen-csd-2011/#comment-1646 Fri, 24 Jun 2011 16:29:26 +0000 http://transgenialerCSD.blogsport.de/2011/06/23/beitrag-zum-motto-des-transgenialen-csd-2011/#comment-1646 die route steht unter "wo?": http://transgenialercsd.blogsport.de/wo/ die route steht unter „wo?“:
http://transgenialercsd.blogsport.de/wo/

]]>